Tiergestütze Therapie

Unter Tiergestützter Therapie/Pädagogik verstehen wir alle Maßnahmen, bei denen durch den gezielten Einsatz eines Tieres positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von unseren jungen Klienten und deren Familien erzielt werden. Wir sehen in der tiergestützten Arbeit eine große Chance, denn Tiere – egal ob groß oder klein - bringen uns zum Lachen, sie geben neuen Lebensmut/Zutrauen und regen längst verloren geglaubte Fähigkeiten an.

Nach unserem Verständnis führen Krankenhausaufenthalte bei den jungen Patienten zu Defiziten, die durch natur- und lebensnahe Erfahrungen im Umgang mit unseren Tieren kompensiert werden können. Schon seit Jahrtausenden gibt es zwischen Mensch und Tier eine gemeinsame Geschichte. Gerade die Faszination, Attraktivität und Motivation sich mit den Vierbeinern zu beschäftigen, sind eine der wichtigsten Wirkungsmechanismen in der tiergestützten Arbeit. Die Patienten empfinden Glücksmomente, Freude und Zuneigung, die sie auch mit ihren Familien teilen können. Das gibt den Familien ein Stück Normalität zurück, da hier alle Sonderstellungen, bedingt durch Krankheit und den damit verbundenen Notwendigkeiten, vorübergehend in den Hintergrund treten. Die Patienten können am Tier erstmals selbst zum „Versorger“ werden, so wie sie es im Alltag ständig selbst erfahren.

Mit einer Erkrankung zu leben bedeutet auch, sich zu disziplinieren. Oftmals ist damit ein Verlust unbefangener kindlicher Verhaltensweisen verbunden, der durch ein Höchstmaß an Selbstbestimmung und Freude am Tun in der Tiergestützten Therapie/Pädagogik kompensiert wird.

Hier beispielhaft einige Wirkungsfaktoren des therapeutischen Milieus in der Arbeit mit Tieren:

  • Die Kommunikation verläuft analog - dadurch lässt sich eine erweiterte Form der Beziehungsebene erreichen, deren Grundlage die unbedingte Wertschätzung des Tieres darstellt.
  • Durch eine erweiterte Sinnesphysiologie der Tiere schaffen wir beim Klienten eine positive Grundstimmung. Die vierbeinigen Therapeuten spiegeln Verhaltensweisen, Emotionen und Wesensarten der Kinder. Somit erhält der Therapeut über das Tier Impulse für einen effektiven Therapieerfolg.
  • Der hohe Aufforderungscharakter von Tieren führt Klienten aus Hilflosigkeit, Passivität und Gehemmtheit hin zu eigenständigem und selbstbestimmtem Handeln.

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